auf der Internetseite des Eifelvereins OG Steffeln

 

Steffeln

 Vulkangarten Steffeln   Foto: Willi Schroden

 

Die Ortsgruppe des Eifelvereins heisst Sie herzlich

willkommen in Steffeln in der westlichen Vulkaneifel.

Sie finden hier auf einer Höhenlage von 460 bis 640 Meter ü. NN vielfältige Zeugnisse vulkanischer Tätigkeit vor etwa einer halben Million Jahren: Schlackenkegel wie den Steffelnkopf, Palagonittuffringe (unterhalb der Kirche), vulkanische Explosionstrichter (“Trockenmaare”) und kohlesäurehaltige Mineralquellen (“Drees”). Der “Vulkangarten Steffelnkopf” vermittelt den Eindruck eines Vulkantrichters mit anstehender Basaltwand. Hier lernen Sie verschiedene Formen vulkanischer Tätigkeit kennen.

Schöne alte Buchenwälder, zum großen Teil kommunaler Forstbesitz seit 1638, laden zum Wandern und im Winter zum Langlauf ein. Geniessen Sie die phantastische Weitsicht über die Eifeler Vulkanberge von der Höhen des Steffelnkopfes und dem mit einer Votivkapelle bekrönten Wahlhausen Berg.

Der Eifelverein Steffeln hat für Sie die schönsten Wanderrouten markiert, auf denen Sie besonders auf die vielen Wegekreuze, viele davon aus dem heimischen Lavatuff gefertigt, achten sollten (4 örtliche Rundwege, Rundweg Maare-Vulkane-Dreese, Vulkanpfad, Felsenweg (HWW4) ).

Sehens- und Merkwürdigkeiten

Bei einem Spaziergang durch das Dorf mit seinen knapp 450 Einwohnern können Sie selbst nachvollziehen, warum Steffeln im Wettbewerb “Unser Dorf soll schöner werden” 1997, 1998 und 2001 als schönstes Dorf im Kreis Vulkaneifel ausgezeichnet wurde.

Der steil aus dem Talgrund aufwachsende Palagonittuffelsen trägt die hochaufragende Pfarrkirche St. Michael. An der Stelle einer hochmittelalterlichen Burganlage (1282 erwähnt) errichtet -in der östlich an den Chor sich anschliessende Sakristei mit ihrer barocker Haube wird die Burgkapelle vermutetet -wurden Langschiff und Chor mit gotisierenden Kreuzgewölben im Jahr 1711 erneuert. Der mächtige Westturm wurde 1923/24 aufgeführt. Beachtenswert ist die 1999 erneuerte Innenausmalung.

Zusammen mit der Pfarrkirche bilden das barocke Pfarrhaus und die Relikte eines Schultheißen-Hofes aus dem (15.-18. Jahrhundert) ein reizvolles Bauensemble.

Im Ortsteil Auel lohnt besonders ein Besuch der ehemaligen Wallfahrtskirche Unsere liebe Frau (.15.18. Jahrhundert) mit sehenswerter Barockausstattung aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.

Zahlreiche erhalten gebliebene alte Bauernhöfe weisen als Winkelhöfe oder in der Form des Trierischen Quereinhauses typische Bauformen des 17. bis 19. Jahrhunderts auf und geben Auel und Steffeln das charakteristische Gepräge.

Gute regionale Küche bieten das  Balance-Vulkanhotel Steffelberg   ,Hochstr. (3* Hotel, kl. Saal, Biergarten; Tel. 8506) und die Gastwirtschaft Sünnen, Brunnenstr. (Kegelbahn, gr. Saal, Biergarten ; Tel. 8510).

 

  Ab 4. April jeden Mittwoch 14 Uhr Führung durch den Vulkangarten ----- Tiergartentunnelwanderung 24. Juni in Blankenheim

 Wanderung

 auf dem Tiergartentunnelweg

 rund um Blankenheim

 

 am 24. Juni

Seinen Namen hat der Wanderweg von der mittelalterlichen Wasserleitung zur Burg Blankenheim. Auf dem Wanderweg sehen wir ein außergewöhnliches technik-geschichtliches Ensemble, jedoch auch ein interessantes Naturschutzgebiet mit seltenen Arten.

Wir treffen uns um 10 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus Steffeln und fahren in Fahrgemeinschaften nach Blankenheim.

Nach dem Anstieg zur Burg führen bequeme Wege durch Wald und Feld. Die Quelleinfassung „Alte Quelle“, die Trasse der Druckleitung, der Tiergartentunnel und ein Wasserhäuschen ermöglichen eine Einblick in die im späten 15. Jahrhundert gebaute, außergewöhnlich aufwändige Wasserversorgung der Blankenheimer Burg. Durch das Naturschutzgebiet Haubachtal geht es zurück zum Ausgangspunkt unserer Tour.

Anschließend ist eine Einkehr in Blankenheim vorgesehen.

Die Wanderstrecke beträgt ca. 14 km (Rucksackverpflegung).

Wanderführerin ist Stephanie Welter (Tel. 06593/989783).

Alle Wander- und Heimatfreunde sind herzlich eingeladen.

Vulkangarten 5020

Erlebnis Erdgeschichte: Vulkangarten Steffeln verdeutlicht geomorphologische Vorgänge

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